Wie unterscheidet sich Infrarottherapie von Rotlichttherapie?
Obwohl sich Rotlichttherapie und Infrarottherapie in der Anwendung von Licht zur Förderung therapeutischer Effekte ähneln, unterscheiden sie sich hauptsächlich in den verwendeten Wellenlängen und ihren Eindringtiefen. Die Rotlichttherapie nutzt Wellenlängen, die überwiegend im sichtbaren und nahen Infrarotspektrum liegen (600 bis 850 Nanometer). Diese dringen oberflächlich in die Haut ein und eignen sich gut zur Behandlung von oberflächlichen Erkrankungen wie Hautverjüngung, Wundheilung und Entzündungen. Im Gegensatz dazu umfasst die Infrarottherapie ein breiteres Spektrum von Wellenlängen, einschließlich Nahinfrarot (700 bis 1400 Nanometer) und Ferninfrarot (1400 bis 3000 Nanometer), die tiefer in Gewebe eindringen können, um Muskeln, Gelenke und innere Organe zu erreichen. Folglich wird die Infrarottherapie für Anwendungen bevorzugt, die eine tiefere Gewebepenetration erfordern, wie z. B. Schmerzmanagement, Muskelentspannung und systemische Auswirkungen auf die Durchblutung und den Stoffwechsel.
